wir freuen uns heute mit euch gemeinsam am internationalen Frauenkampftag auf der Straße zu sein. Wir freuen uns, dass wir viele und dass wir laut sind. Doch unsere Wut überwiegt die Freude.
Aufruf des „Bündnis Internationaler Frauenkampftag“ zur feministischen Demonstration am 08. März 2025 um 18 Uhr auf dem Max-Ophüls-Platz in Saarbrücken.
Die Angst muss die Seite wechseln. Internationale Solidarität gegen patriarchale Gewalt und Rechtsruck!
Ob in Saarbrücken, Deutschland, Europa oder weltweit – der Kampf der Frauenbewegung ist noch lange nicht gewonnen. Im Gegenteil: Global ist nicht erst seit gestern ein Rechtsruck in der Politik zu beobachten und mit ihm eine weitere Normalisierung patriarchaler Verhältnisse und antifeministische Angriffe auf bisherige Errungenschaften. Unsere Antwort auf diese Entwicklungen kann nur eine kollektive sein. Denn für gesellschaftliche Probleme kann es nur gesellschaftliche Lösungen geben und die müssen erkämpft werden! Lasst uns also gemeinsam mutig sein und diesen Verhältnissen unsere internationale Solidarität entgegensetzen – gemeinsam auf die Straße gegen patriarchale Gewalt und Rechtsruck! Die Angst darf nicht länger Frauen und Queers unterdrücken. Die Angst muss die Seiten wechseln!
Rund 160 Menschen beteiligten sich zum 5 Jahrestag des rassistischen Massakers am 19.02.2020 in Hanau an einer Gedenkdemonstration in Saarbrücken. Wir haben dort folgenden Redebeitrag gehalten:
heute vor 5 Jahren am 19.02.2020 wurden 9 Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Danach beging der Täter einen Femizid an seiner Mutter und brachte sich anschließend selbst um.
Auf Einladung der „Initiative gegen AfD und Rassismus“ kamen um 17 Uhr über 1500 Menschen auf den Ludwigsplatz. Dort gedachten wir zunächst mit einer Schweigeminute den Betroffenen des Anschlags von München, den angegriffenen streikenden Kolleg_innen und ihren Angehörigen. Währenddessen wurde die Auftaktkundgebung immer wieder von neugierigen JA-Mitgliedern und anderen Nazis beobachtet. Ein Nazi rief „Sieg Heil“ in Richtung der Kundgebung. Diese Angriffe konnten durch die Ordnerstruktur schnell abgewehrt werden, woraufhin auch die Polizei eingreifen musste. Am Ludwigsplatz formierte sich dann ein Demonstrationszug, der sich noch vor Ort mit der gerade eintreffenden Klimademo von Fridays for Future vereinigte.
Sonntag, den 09.02.2025 um 15 Uhr im Veranstaltungsraum der Commune, Rotenhofstr.1, 66111 Saarbrücken. Eine Kooperationsveranstaltung von ConnAct Saar, dem Kurdischen Gesellschaftszentrum Saarbrücken e.V. und dem Referat für Politische Bildung des AStA der Universität des Saarlandes.
Am Samstag, den 25. Januar 2025 gingen in Saarbrücken über 200 Menschen auf die Straße um ihre Solidarität mit dem Existenzkampf von Rojava gegen die Angriffe von der Türkei geteuerter und unterstützter djihadistischer Söldner sowie gegen türkische Luftangriffe. Auch die Solidarität mit den von Repression und Abschiebung bedrohten kurdischen Freund_innen in Deutschland wurde ausgedrückt.
Am 16.11. werden die klerikalfaschistischen Piusbrüder wieder zum „Marsch für das Leben“ durch die Straßen ziehen und versuchen ihre Frauen- und Queerfeindlichkeit, ihren Antisemitismus, ihren Rassismus und ihren Hass gegenüber progressiven Ideen laut kund zu tun. Unsere Antwort darauf muss ein umso lauterer Gegenprotest sein!
Deshalb rufen wir um 12 Uhr zu einer Kundgebung an der Europagalerie auf.
Kommt vorbei, verteidigt eure Rechte, sodass wir gemeinsam für unsere Ziele einstehen können:
Klerikalfaschismus Einhalt gebieten!
Antifeminismus und Fundamentalismus raus aus den Köpfen!
Die Ruinierung der saarländischen Zulieferer-Industrie
Nachdem in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder Spekulationen über einen enormen Arbeitsplatzabbau bei ZF in Saarbrücken durch den Betrieb und auch die Medien geisterten, kommt die Entscheidung der ZF-Konzernzentrale vom 15.10.2024, im Werk Saarbrücken in den kommenden Jahren bis zu 4.500 Arbeitsplätze zu vernichten zwar nicht überraschend, trifft die dort (noch) Beschäftigten und ihre Angehörigen dennoch wie ein Schlag ins Gesicht. Tausende sehen sich einer existenzbedrohenden Situation gegenübergestellt.
Wir dokumentieren hier unsrern Redebeitrag bei der Kundgebung „Solidarität mit Israel am 7. Oktober! Das Problem heißt Antisemitismus“ am 7. Oktober 2024 in Saarbrücken.
Liebe Genoss:innen, liebe Freund:innen Israels,
DAS PROBLEM HEIßT ANTISEMITISMUS! Das zeigen nicht nur die bestialischen Massaker der Hamas und anderer palästinensischer Vernichtungskrieger, sondern auch die weltweiten Reaktionen darauf. Nach dem altbekannten Motto: Wenn Jüdinnen und Juden derart brutal und bestialisch angegriffen werden, müsse schon etwas dran sein an der Hetze, dann muss die jüdische Bevölkerung ob in Israel oder hier schon selbst schuld sein am Antisemitismus. Der 07. Oktober wurde zum Auftakt einer weltweiten Bewegung, NICHT ETWA der Solidarität mit jüdischem Leben und mit Israel, sondern der Auftakt zu Antisemitismus weltweit.