Aufruf zum internationalen Frauenkampftag 2026 in Saarbrücken

Frauen organisiert euch! Gegen jeden Antifeminismus und für die Emanzipation!

Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Demo am 08.03.26- 16 Uhr- Max-Ophüls-Platz, Saarbrücken

Am 08. März und an allen Tagen gilt, der feministische Kampf ist noch lange nicht vorbei, hier und weltweit. Schließt euch uns an! Lasst uns gemeinsam gegen reaktionäre Politik, für feministischen Fortschritt und für unsere kollektive Befreiung kämpfen!

Seit geraumer Zeit ist das Erstarken der extremen Rechten, sowie von reaktionären und antifeministischen Kräften in Deutschland und weltweit zu verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass sich die ohnehin prekäre Lage für Frauen und Queers vielfach zuspitzen wird. Hart erkämpfte Errungenschaften der Frauenbewegung, welche das Leben vieler Frauen verbesserten, wie zum Beispiel der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, werden akut angegriffen, oder rückgängig gemacht. Wir werden das nicht hinnehmen!
Wir werden weiterhin für die Befreiung der Frau kämpfen! Unsere Antwort lautet: kollektiver, organisierter, feministischer Kampf! Deswegen rufen wir:
Frauen organisiert euch! Gegen jeden Antifeminismus und für die Emanzipation!

Am 8. März und an allen Tagen, in Saarbrücken und überall!


1.Antifeminismus im Aufwind: Frauenrechte zwischen rechter Politik, patriarchaler Gewalt und globalem Backlash

Die AfD wird laut aktuellen Umfragen die stärkste Partei in der nächsten Bundestagswahl. Bereits jetzt ist sie die zweitstärkste Kraft. Diese zutiefst antifeministische Partei möchte Errungenschaften der Frauenbewegung rückgängig machen, lehnt sexuelle Vielfalt ab, möchte Frauen zurück an den Herd verbannen, Schwangerschaftsabbrüche verbieten sowie feministische Forschung und Bildungsangebote unterbinden. Frauen sind für die AfD Gebärmaschinen, Mittel um ihre nationalistischen Phantasien zu erfüllen. Damit dient die AfD dem Interesse des nationalen Kapitals – Frauen werden in die unbezahlte Reproduktionsarbeit gedrängt und die Arbeiterklasse wird durch die Geschlechterhierarchie gespalten.
Frauen- und queerfeindliche Tendenzen in der Politik sind dabei nicht nur in der offen extremen Rechten zu verzeichnen: So wurde mit Friedrich Merz ein Mann Kanzler, der sich gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe aussprach und seine rassistischen Vorurteile offen präsentiert, anstatt ernsthafte Maßnahmen zur Prävention patriarchaler Gewalt zu ergreifen. Unter seiner Regierung wurden Kürzungen der humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts um rund 53 Prozent verabschiedet. Dadurch sind weltweit Projekte für Frauenrechte und Gleichstellung gefährdet, obwohl gerade jetzt dringend Mittel zum Schutz von Frauen und Mädchen benötigt werden.
Dieses antifeministische Klima der politischen Parteien spiegelt sich auch im gesellschaftlichen Klima wider: Frauenhass und queerfeindliche Ideologie werden wieder immer offener ausgelebt. Erst im Dezember wurde ein lesbisches Paar in einer Straßenbahn schwer körperlich angegriffen. 2024 wurden 328 Frauen und Mädchen getötet und die Zahl der gemeldeten Fälle von Häuslicher Gewalt erreichte mit über 200.000 einen entsetzenden Höchststand. Faschistische „Gegenproteste“ gegen CSDs führten vielerorts dazu, dass die Veranstaltungen teilweise wegen zu hoher Bedrohungslage abgesagt wurden. Diese Beispiele verdeutlichen, dass das (selbstbestimmte) Leben von Frauen und queeren Menschen schon immer bedroht war – in den letzten Jahren hat diese Bedrohung jedoch massivst zugenommen. Dies geschieht nicht zufällig, sondern steht in engem Zusammenhang mit einer kapitalistischen Krisendynamik, die rechte Antworten stärkt, patriarchale Gewalt intensiviert und Spaltungen vertieft.
Dieser politische und gesellschaftliche Kurs ist dabei kein rein deutsches Phänomen. Auch in vielen anderen Teilen der Welt erstarken reaktionäre Kräfte und es kommt zu antifeministischen Backlashs: Im Iran werden Frauen, die sich der staatlichen Kontrolle über ihre Körper widersetzen, verfolgt, inhaftiert und getötet. Der Mord an Jina Mahsa Amini machte sichtbar, wie brutal patriarchale Herrschaft abgesichert wird.
Kriege und autoritäre Regime, etwa im Sudan oder in Syrien, gehen nahezu immer mit massiver Gewalt gegen Frauen einher. Auch der 7.Oktober 2023 zeigte dies deutlich: Bei den Angriffen der Hamas wurden Frauen gezielt Opfer sexueller Gewalt. Vergewaltigungen,Verstümmelungen und die öffentliche Zurschaustellung weiblicher Körper dienten der Demütigung und Machtausübung. Frauenkörper wurden zum politischen Instrument, ihr Leid vielfach relativiert oder verschwiegen.
Die Botschaft ist eindeutig: Frauen sollen in einer untergeordneten Stellung bleiben. Sie werden lediglich als Objekte angesehen. Treten sie als Subjekte auf und kämpfen für ihre Autonomie, werden sie sanktioniert.
Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit stehen weltweit unter Beschuss durch antifeministische und rechte Kräfte. Dies erfordert einen entschlossenen antifaschistischen Widerstand. Ein konsequenter Antifaschismus braucht Feminismus. Antifa heißt Feminismus, Feminismus heißt Antifa!

Überall sind feministische Errungenschaften bedroht. Überall kämpfen aber auch mutige Feminist:innen gegen diese Bedrohung an und für ein besseres Leben. Wir solidarisieren uns mit den progressiven feministischen Kämpfen weltweit. Hoch die internationale Solidarität!

2. Frauen unter Kontrolle: Staat, Kapital und patriarchale Gewalt

So wichtig der antifaschistische und feministische Kampf gegen rechte und faschistische Kräfte auch ist, wir dürfen nicht vergessen, dass reaktionäre und patriarchale Ideologien nicht nur Teil der (extremen) Rechten sind. Der bürgerliche Staat selbst ist kein neutraler Akteur, sondern Teil der kapitalistischen Struktur, die Frauen systematisch benachteiligt und die Unterdrückung von Frauen aktiv reproduziert.
Die Frauenbewegung in Deutschland hat Rechte und Errungenschaften erkämpft, doch diese wurden ihnen nie vom Staat geschenkt, sondern durch massiven Druck und den Kampf der Frauenbewegung erstritten. Gleichzeitig inszeniert sich der bürgerliche Staat gerne bei Symbolaktionen als Beschützer von Frauen, während er sie in der Realität systematisch im Stich lässt.
Die Lage für Frauen bleibt prekär: Täglich wird im Durchschnitt eine Frau Opfer eines Femizids und die Fälle häuslicher und sexueller Gewalt steigen weiter an, während es an Frauenhausplätzen und Präventionsmaßnahmen fehlt.
Das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche ist immer noch nicht gesichert und die ohnehin katastrophale Versorgungslage verschlechtert sich kontinuierlich. Prostitution bleibt legal. Ein zutiefst frauenfeindliches und rassistisches System, in dem der Großteil der Frauen von massiver Gewalt betroffen ist. Sozialabbau und neoliberale Sparpolitik treffen besonders Frauen: Jede dritte Frau in Deutschland ist von Altersarmut bedroht. Rund 40 Prozent der Alleinerziehenden leben in Armut. Viele können sich elementare Bedürfnisse wie Kinderbetreuung, Bildung oder sichere Wohnverhältnisse kaum leisten. Niedrige Löhne, prekäre Arbeitsverhältnisse und unbezahlte Care-Arbeit verschärfen die ökonomische Abhängigkeit von Frauen zusätzlich. Armut und Abhängigkeiten von Frauen sichern dabei die Ausbeutung der proletarischen Klassen, da Frauen in unbezahlte Reproduktionsarbeit gedrängt und durch niedrige Löhne in Abhängigkeit gehalten werden; gleichzeitig wird das gesamte Lohnniveau gedrückt, und Frauen werden zum zentraler Teil der industriellen Reservearmee: flexibel einsetzbar, schlecht bezahlt und oft unter prekären Verhältnissen. Ob unbezahlte Hausarbeit oder unterfinanzierte Sorgearbeit – ihre Arbeitskraft wird meist doppelt ausgebeutet und ist billiger Ersatz in der Produktion falls notwendig.
Unter der sogenannten „Fortschrittskoalition“ nahm die Armut von Frauen weiter zu: Abtreibungen wurden nicht legal, das Asylrecht wurde verschärft, die „feministische Außenpolitik“ zeigte sich als nichts anderes als Imperialismus in „feministischer“ Verkleidung. Es sind dabei also nicht nur konservative oder rechte Kräfte, die das Leben von Frauen und Queers bedrohen, es ist der bürgerliche Staat selbst. Während Frauen ökonomisch, politisch und gesellschaftlich benachteiligt werden, inszeniert er sich als vermeintlicher Garant von Gleichberechtigung. Feministische Bestrebungen finden nur dort Toleranz, wo sie den Status quo des bürgerlichen Staates nicht berühren.
Feminismus muss daher nicht nur gegen rechte Ideologien kämpfen, sondern die kapitalistische und patriarchale Struktur des Staates als Ausdruck der bürgerlichen Klassenherrschaft selbst in den Blick nehmen.
Gegen Staat, Kapital und Patriarchat – Feminismus ist Befreiung!

3. Unsere Befreiung kann nur eine kollektive Befreiung sein

Mutige Vorkämpferinnen haben uns bereits gezeigt wie feministischer Fortschritt erkämpft werden kann. Es waren historisch gesehen vor allem die sozialistischen Arbeiterinnen, die dabei feministischen Fortschritt erkämpften.
Zum Beispiel Alexandra Kollontai, die führend an der Russischen Revolution teilnahm und in der Sowjetregierung zu Beginn die Frauenpolitik bestimmte. Sie erreichte es, dass die Sowjetunion als erstes Land der Welt 1920 Abtreibung legalisierte. Außerdem galt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit; bezahlter Mutterschaftsurlaub und reduzierte Arbeitszeit für Stillende; Aufbau von Krippen, Entbindungshäusern, Volksküchen und Wäschereien zur Kollektivierung von Care-Arbeit.
Oder Clara Zetkin, die in Deutschland die proletarische Frauenbewegung organisierte, welche gleichen Lohn und Arbeitsrechte sowie das Frauenwahlrecht forderten – was 1911 zum internationalen Frauenkampftag und durch proletarischen Druck 1918 zum Wahlrecht für Frauen führte.

Wir Feminist:innen kämpfen gegen patriarchale Gewalt, für reproduktive Rechte und für ein selbstbestimmtes Leben. Wir wissen, dass wir uns nicht in Forderungen an den Staat verlieren dürfen, dass wir darum kämpfen müssen das ganze System zu überwinden. Das Patriarchat stützt den Kapitalismus und hält so die Klassenherrschaft aufrecht, der bürgerliche Staat ist selbst Teil davon. Er profitiert von Frauenunterdrückung, traditionellen kleinbürgerlichen Familienmodellen, davon, dass Frauen nach wie vor den Großteil der Care-Arbeit übernehmen. Durch Gesetze sichert er sich stets den Zugriff auf den weiblichen Körper. Daher bleibt der bürgerliche Staat immer ein Gegner, dem gesellschaftlicher, feministischer Fortschritt abgerungen werden muss.
Die Unterdrückung von Frauen und Queers ist also nicht nur das Resultat des Verhaltens einzelner Männer, sie ist Teil des menschenfeindlichen kapitalistischen Systems. Dies bedeutet, dass individuelle Lösungen zu kurz greifen (auch wenn individuelles Fehlverhalten natürlich benannt und bekämpft werden muss.)
Der Kern der Frauenunterdrückung liegt in der kapitalistischen Produktionsweise, den Arbeits- und Eigentumsverhältnissen – diese gilt es zu bekämpfen und zu überwinden.

Die Herausforderungen sind groß, die kapitalistische Krise wird weiter eskalieren, patriarchale Gewalt wird weiter wachsen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir uns gemeinsam organisieren und kämpfen! Gegen einen zunehmenden rechten Backlash mit Angriff auf unsere Rechte und Körper! Für eine wirkliche Befreiung aus den kapitalistischen und patriarchalen Fesseln und für ein selbstbestimmtes Leben! Unsere Befreiung kann dabei nur eine kollektive sein!

Kommt daher mit uns am 08. März auf die Straße. Seid laut und kämpferisch!
Kämpft für das Ende des Patriarchats und für eine befreite Gesellschaft!

Frauen organisiert euch! Gegen jeden Antifeminismus und für die Emanzipation!

Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Offenes feministisches Treffen – 13.10.25 19Uhr – Klerikalfaschistische Piusbruderschaft in Saarbrücken – eine feministische & antifaschistische Einordnung

Kommt zum Offenen feministischen Treffen mit dem Thema: „Klerikalfaschistische Piusbruderschaft in Saarbrücken – eine feministische und antifaschistische Einordnung“.

Jährlich ziehen die klerikalfaschistischen Piusbrüder mit ihrem sogenannten „Marsch für das Leben“ durch die Saarbrücker Innenstadt, immer begleitet durch starken feministischen Gegenprotest. In diesem Treffen wollen wir vorstellen, wer genau die Piusbrüder überhaupt sind und uns gemeinsam auf den Gegenprotest am 18.10.2025 in Saarbrücken vorbereiten.

Auf dem Treffen sind alle Geschlechter Willkommen.

Wann: 13.10.25 19Uhr
Wo: Commune, Rotenhofstr. 1 66111 Saarbrücken

Pius-Marsch Stoppen! Auf die Straße gegen den „Marsch für das Leben“! – 18.10.2025 12:45 Europagalerie Saarbrücken

Am 18.10.25 raus auf die Straße – my body, my choice!

Auch in diesem Jahr wird die extrem rechte „Priesterbruderschaft St. Pius X.” ihren antifeministischen „Marsch für das Leben” abhalten. Jahr für Jahr gehen sie auf die Straße, um gegen die körperliche Selbstbestimmung von Frauen und Queers zu kämpfen und ihre klerikal-faschistische Ideologie kundzutun. 

Der antifeministische Aufmarsch ist der größte jährlich stattfindende faschistische Aufmarsch in Saarbrücken. Neben den Klerikalfaschist:innen nehmen daran beispielsweise auch Burschenschafter, AfD-Funktionäre und weitere Teile der extremen Rechten teil. 

Ihren Hass auf Frauen und Queers wollen sie an diesem Tag nochmal mehr zur antifeministischen Drohkulisse werden lassen.

Hinter der Agitation der Piusbrüder gegen Schwangerschaftsabbrüche steht eine patriarchale, queerfeindliche und völkisch-nationalistische Ideologie, deren Ziel eine klerikal-faschistische, antimoderne Gesellschaftsordnung auf Grundlage eines katholischen Gottesstaates ist. Dieser Ruf nach einer kulturellen und politischen Gegenrevolution wird abgerundet durch Verschwörungsdenken, Antisemitismus, Rassismus und völkisch-nationalistische Propaganda. So werden in Reden und auf Plakaten Schwangerschaftsabbrüche mit der Shoah gleichgesetzt und das „Aussterben des deutschen Volkes” sowie der „Untergang des christlichen Abendlandes” herbeifantasiert.

Trotz ihrer extrem rechten Ideologie betreibt die Piusbruderschaft mit staatlicher Finanzierung und unter der Trägerschaft des Don Bosco Schulvereins zwei Schulen und ein Internat. Durch die dort mögliche, staatlich geförderte Indoktrination von Kindern und Jugendlichen ist Saarbrücken einer der wichtigsten und größten Standorte der Piusbruderschaft in Deutschland.

Der Hass der Piusbruderschaft richtet sich insbesondere gegen die Beratungsstelle Pro Familia. Vor dieser findet nicht nur jährlich der sogenannte „Marsch für das Leben” statt, es werden dort auch regelmäßig Gebete abgehalten, die die Mitarbeitenden der Beratungsstelle sowie ratsuchende Frauen und queere Menschen bedrohen und abschrecken sollen. Der Schutz von Pro Familia wird feministischen Aktivist:innen überlassen.

Deshalb stellen wir uns den Piusbrüdern wie in jedem Jahr entschlossen entgegen! Kommt am 18.10.2025 um 13 Uhr zur Europagalerie in Saarbrücken und schließt euch den Protesten an – denn wir lassen ihre Angriffe auf uns und unsere Rechte nicht unbeantwortet!

Das Recht auf körperliche Selbstbestimmung wird jedoch nicht nur von den Klerikalfaschist:innen, sondern auch von der antifeministischen Bewegung angegriffen. Deren reaktionäre Politik möchte die aktuelle Gesetzeslage zu Schwangerschaftsabbrüchen konsequent umsetzen beziehungsweise verschärfen. Der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen wird durch § 218 StGB reguliert. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland noch immer illegal und nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. 

Mit unserem Protest gegen den „Marsch für das Leben” richten wir uns nicht nur gegen die Piusbruderschaft, sondern auch gegen jeglichen religiösen und staatlichen Zugriff auf die Körper von Frauen und Queers. 

Wir fordern die Abschaffung des § 218: Schwangerschaftsabbrüche müssen sicher, legal und kostenlos zur Verfügung stehen – unabhängig vom Wohnort und der finanziellen Lage.

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Frauen und Queers sicher vor patriarchaler Gewalt und Femiziden sind. Ein Kind zu bekommen bedeutet für Schwangere immer noch allzu oft ökonomische und emotionale Abhängigkeit, den Rückzug ins Private und Gewalterfahrungen – auch für das Kind.

Die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft darf nicht davon abhängig sein, ob sich Menschen ein Kind leisten können oder nicht. 

Wir kämpfen für eine Gesellschaft jenseits patriarchaler und kapitalistischer Zwänge.

Wir kämpfen für ein lebenswertes Leben für Frauen und Queers.

Kommt darum am 18.10. um 12:45 Uhr mit uns auf die Straße und lasst dem klerikalfaschistischen Aufmarsch der Piusbrüder keine Ruhe!

Bekämpft den Antifeminismus und seine Anhänger:innen!

Die Piusbruderschaft muss zerschlagen werden!

Für die Selbstbestimmung von Frauen und Queers – für die befreite Gesellschaft!

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch

Demobericht zum 03.10.2025

Am Freitag den 03.10.25 haben wir gegen die Einheitsfeierlichkeiten welche dieses Jahr in Saarbrücken stattgefunden haben  eine lautstarke Demo durch die Saarbrücker Innenstadt  mit organisiert. Die  Demo zu der sich circa 80 Personen eingefunden haben begann pünktlich an der Europagalerie.  Nachdem  sich die Demo formiert hatte wurde das Gedicht „Todesfuge“ von Paul Celan abgespielt, denn die Zeile „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“  war Namensgeber unserer Demonstration.

„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch“ weiterlesen

Redebeitrag zur Demo ,,Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch.“

– Paul Celans Worte stehen wie ein Brennglas über der Geschichte dieses verdammten Landes. Gerade hier und heute im Saarland zeigt sich das gut:

Wo sie heute die „deutsche Wiedervereinigung“ feiern, schallte es vor 90 Jahren noch „Heim ins Reich“ und „Deutsch ist die Saar“ durch die Straßen. Bei der Saarabstimmung 1935 stimmten über 90 % für den Anschluss an Nazideutschland. Damit stimmten sie für die „deutsche Volksgemeinschaft“, für den Antisemitismus,  für die Verfolgung von Kommunist:innen, für die Zerschlagung der Demokratie und die Verfolgung und Vernichtung von Millionen Menschenleben. Hier und heute feiern sie das wiedervereinigte Deutschland, das Auschwitz ermöglichte und umsetzte – und heute nichts mehr davon hören möchte.

„Redebeitrag zur Demo ,,Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch.““ weiterlesen

Keinen Meter der faschistischen Reaktion – Auch in St. Wendel! 

Lebach, Saarlouis und jetzt St. Wendel. Am Samstag, den 31.05.25 soll der dritte Aufmarsch extrem rechter Akteure unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ stattfinden. Das werden wir nicht unbeantwortet lassen! Wir stellen uns dem rechten Vormarsch entgegen!

„Keinen Meter der faschistischen Reaktion – Auch in St. Wendel! “ weiterlesen

1.Mai Demonstration 2025

Unter dem Motto „Eine Welt zu gewinnen: Sozialismus und Revolution statt Militarisierung und Reaktion“ riefen wir, ConnAct Saar und die Antifaschistische Jugend Saar, zur Beteiligung am revolutionären Block innerhalb der 1. Mai-Demonstration des DGB in Saarbrücken auf. Knapp 100 Personen folgten dem Aufruf und schlossen sich uns an, um eine konsequent klassenkämpferische und antimilitaristische Arbeiter:innenperspektive auf die Straße zu tragen.

In Flugblättern, Transparenten und einem Redebeitrag machten wir deutlich: Der Kapitalismus ist unfähig, den arbeitenden Menschen ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen – auch nicht im Saarland, wo in den letzten zehn Jahren über 13.500 Industriearbeitsplätze vernichtet wurden. Währenddessen verschärft der deutsche Imperialismus seine Kriegspolitik und versucht seine Kriegsvorbereitung als Friedenssicherung zu tarnen. Für uns ist klar: Der Hauptfeind steht im eigenen Land. Und das trugen wir auf die Straße. 

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