Die angeblich „palästinasolidarische“ Bewegung und ihre judenfeindliche Täter-Opfer-Umkehr

In diesem Beitrag wollen wir der Frage nachgehen, wie die sich als „palästinasolidarisch” verstehende Bewegung mit dem von der Hamas verursachten Elend in Gaza umgeht und in welcher Tradition sie und andere heutige Antizionist:innen stehen, wenn sie Israel einen Genozid an der palästinensischen Bevölkerung vorwerfen.

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Krieg in Gaza und Israel nach dem 7. Oktober und der Genozidvorwurf gegen Israel

Wie im letzten Beitrag dargelegt, kämpft Israel seit seiner Gründung ums Überleben. Ein vorläufiger Höhepunkt dieses beabsichtigten Vernichtungskrieges gegen Israel war der Terrorangriff der Hamas und anderer palästinensischer Milizen am 7. Oktober 2023, bei dem der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoah verübt wurde. Dieser Angriff markiert den erneuten Kriegsausbruch zwischen der Hamas und Israel. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht notwendig , die nachfolgenden Entwicklungen und den grundlegenden Charakter dieses Krieges genauer zu betrachten. Eng damit verbunden ist eine Auseinandersetzung mit dem Genozidvorwurf gegen Israel. Wir wollen aufzeigen, woher dieser Vorwurf stammt, inwelcher historischen Traditionslinie er steht und wie er aus kommunistischer, feministischer und antifaschistischer Perspektive zu bewerten ist.

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Warum wir uns als Feminist:innen und Kommunist:innen für das Bestehen des jüdischen Staates einsetzen

Wie bereits im ersten Teil dargelegt, schließt unser Verständnis von internationaler Solidarität Jüdinnen und Juden sowie Israel als Schutzraum gegen Antisemitismus ausdrücklich mit ein. Diese Haltung vertreten wir nicht erst seit diesem Jahr, sondern sie ist schon immer ein fester Bestandteil unserer politischen (Bündnis-)Arbeit gewesen. Daraus haben wir nie einen Hehl gemacht. 

Diese Haltung war sicherlich nicht allen bekannt die auf die 8.März Demo gekommen sind, aber sicherlich denjenigen die gekommen sind, um genau deswegen  die diesjähre Frauenkampftags-Demonstration in Saarbrücken  zu stören. 

Im Rahmen der Auseinandersetzung  wird uns nun oft die Frage gestellt, wie wir als Feminist:innen und Kommunist:innen solidarisch mit einem kapitalistischen Staat sein können, welcher sich gerade in einem Krieg mit der Hamas im Gazastreifen befindet, in Folge dessen sich das Elend der Bevölkerung im Gazastreifen drastisch verschlimmert hat. Um diese Frage zu beantworten, dürfen wir Israel nicht als isoliertes Thema betrachten, sondern müssen es im Kontext der Weltgeschichte und des internationalen Kampfs um Emanzipation begreifen. Ähnlich wie im ersten Teil wollen wir im Folgenden in der Geschichte zurückgehen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen.

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Redebeitrag „Das Problem heißt Antisemitismus“

Wir dokumentieren hier unsrern Redebeitrag bei der Kundgebung „Solidarität mit Israel am 7. Oktober! Das Problem heißt Antisemitismus“ am 7. Oktober 2024 in Saarbrücken.

Liebe Genoss:innen, liebe Freund:innen Israels, 

DAS PROBLEM HEIßT ANTISEMITISMUS! Das zeigen nicht nur die bestialischen Massaker der Hamas und anderer palästinensischer Vernichtungskrieger, sondern auch die weltweiten Reaktionen darauf. Nach dem altbekannten Motto: Wenn Jüdinnen und Juden derart brutal und bestialisch angegriffen werden, müsse schon etwas dran sein an der Hetze, dann muss die jüdische Bevölkerung ob in Israel oder hier schon selbst schuld sein am Antisemitismus. Der 07. Oktober wurde zum Auftakt einer weltweiten Bewegung, NICHT ETWA der Solidarität mit jüdischem Leben und mit Israel, sondern der Auftakt zu Antisemitismus weltweit. 

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Lesung und DJ-Set: Punk & Jewishness

20.04.2024 – 19 Uhr commune Hinterhaus (Eingang Rotenhofstr.)

OSTSAARZORES ist der Titel einer 100seitigen Sonderausgabe des Fanzines OSTSAARZORN, die sich sich mit dem Themenkomplex „Punk & Jewishness“ befasst.

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Tilman Tarach: Das Rätsel des Judenhasses

Über die religösen Wurzeln des modernen Antisemitismus und Antizionismus

Die Nähe des traditionellen christlichen Judenhasses zum moder­nen eliminatorischen Antisemitismus wird in der deutschen Antisemitismus-Debatte noch immer verschleiert. Tilman Tarach ruft vergessene Ereignisse in Erinnerung und präsentiert bisher unbeachtete historische Zeugnisse, die Wesen und Wirkmächtigkeit des christlichen Antisemitismus eindrücklich aufzeigen

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Demo Schluss mit patriarchaler Gewalt zum Internationalen Frauenkampftag 2024

Am  heutigen 8.März, dem Internationalen Frauenkampftag gingen über 600 Menschen mit uns und dem Bündnis Internationaler Frauenkampftag auf die Straße. Unter dem Motto „Schluss mit patriarchaler Gewalt“  wandte sich die Demonstration kämpferisch gegen verschiedene Formen patriarchaler Gewalt und Unterdrückung. Ein Schwerpunkt der Reden machte auf den massenhaften antisemitischen Femizid am 07. Oktober in Israel aufmerksam und wandte sich gegen den blinden Fleck der globalen feministischen Bewegung, das Massaker der Hamas und ihrer Verbündeter. Auch wurde auf die Hölle deutscher Verhältnisse für Frauen aufmerksam gemacht. Wir behandelten in unserem Redebeitrag die Themen Femizide und Prostitution, welche wir als jeweils spezifische Formen patriarchaler Gewalt entlarvten, welche jeweils einen großen Beitrag zur Aufrechterhaltung des gesamten Systems patriarchaler Unterdrückung leisten. Um dieses System der Unterdrückung als Ganzes zu überwinden müssen wir auch gegen den bürgerlichen Staat und den Kapitalismus kämpfen und konkrete Formen von Frauenmacht augfbauen! 

Rebelliert gegen die Gesellschaft des Frauenmords!

Für die Abschaffung der Prostitution!

Nieder mit Kapitalismus und Patriarchat!

Für die Befreiung der Frau!

Hier geht es zu unseren Redebeitrag