Kundgebung: „Viertel retten!“

Heute, am 09.07.2022, haben sich knapp 250 Personen auf dem Max-Ophüls-Platz versammelt, um gemeinsam gegen den Ausverkauf des Nauwieser Viertels zu protestieren. Neben der Linksjugend solid, der Initiative Viertel retten!, der Rosa Luxemburg Stiftung und dem Café Zing waren wir mit einem kämpferischen Redebeitrag vertreten. In diesem thematisieren wir soziale Segregation und stellen klar, dass es um mehr geht als um die Glorifizierung eines angeblichen Viertel-Charmes. Ihr findet die Rede wie gewohnt hier.

Redebeitrag: „Gegen den Ausverkauf des Nauwieser Viertels“

Liebe Unterstützer_innen der Initiative, liebe Freund_innen und Genoss_innen

wir stehen hier heute gemeinsam mit Euch unter dem Motto „Viertel retten“. Wir als ConnAct unterstützen Euer Anliegen und eure Forderungen und freuen uns, dass durch Euch die städtische Privatisierungspolitik im öffentlichen Raum nicht unwidersprochen bleibt. Das ist wichtig und gut! Diese Politik ist Teil eines gesellschaftlichen Prozesses, welcher nicht nur in Berlin, Frankfurt oder Leipzig stattfindet. Nein steigende Mieten, Verdrängung, Spekulation betreffen uns alle und nicht nur die ärmsten Schichten der Gesellschaft. „Redebeitrag: „Gegen den Ausverkauf des Nauwieser Viertels““ weiterlesen

Solidarität mit den Beschäftigten von Ford! Sozialismus statt Sozialabbau! 

Die Entscheidung des Ford-Konzerns vom 22.06.2022, die nächste Generation an Elektro-Autos künftig in Valencia (Almussafes) und nicht in Saarlouis bauen zu lassen, kommt zwar nicht überraschend, trifft die dort (noch) Beschäftigten und ihre Angehörigen dennoch wie ein Schlag ins Gesicht. Ihre Zukunft ist völlig offen, sie sehen sich spätestens ab 2025, wenn die Produktion des Focus am Standort ausläuft, einer existenzbedrohenden Situation gegenüber gestellt. Gleiches gilt für die rund 1.500 Beschäftigten im angrenzenden Ford Industrial Supplier Park. Schon nach den Werksferien diesen Sommers will Ford in Saarlouis die Produktion absenken – 800 der noch 4.600 verbliebenen Arbeitsplätze könnten davon betroffen sein.[1] Vor ein paar Jahren waren im Saarlouiser Werk noch über 6.500 Personen beschäftigt, 2019 handelte der saarländische Betriebsrat mit dem Management den Wegfall der Nachtschicht und damit dem Abbau von 1.600 Arbeitsplätzen aus.[2] In den letzten beiden Jahren wurden 600 weitere Jobs abgebaut. Solidarität mit den Beschäftigten von Ford! Sozialismus statt Sozialabbau! weiterlesen

Onlinevortag: Der Mord in Idar-Oberstein vor dem Hintergrund der Corona-Protest

MITTWOCH, 15. JUNI 2022 UM 19:00 Uhr

Der Mord in Idar-Oberstein am 18. September 2021 hat eine neue Qualität in der Eskalation der Corona-Proteste offenbart. Inwieweit der Mord in den Komplex der Pandemieleugnung /-verharmlosung einzuordnen ist bzw. als rechter Terror begriffen werden kann, soll in einem Vortrag mit anschließendem Austausch besprochen werden. Der Vortrag nimmt den Mord als Ausgangspunkt für eine sozialwissenschaftliche Analyse der Corona-Protest-Bewegung in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus. Hierbei zeigt sich, dass Inhalte und Akteur*innen über die extreme Rechte hinausweisen. Die verbindenden Elemente und gemeinsamen Grundlagen der unterschiedlichen Akteur*innen werden vorgestellt. Im Anschluss sollen Ursachenerklärungen und mögliche Gegenmaßnahmen präsentiert werden.

Erarbeitet wurde der Beitrag von den Referierenden Luis Caballero (Forschungsgruppe Extreme Rechte und Rechtspopulismus), Paul Erxleben (Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen) und Laura Weidig (Kulturwissenschaftlerin).

Anmeldung über mail@boell-saar.de

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Antifa Saar / Projekt AK, ConnAct Saar, Crithink! e. V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns.

Konsequenzen ziehen nach dem Mord an Samuel Yeboah! Kein Schlussstrich!

Rund 150 Teilnehmer_innen sind heute Mittag unserem gemeinsamen Aufruf mit der Antifa Saar Projekt AK gefolgt, um mit uns zusammen unter dem Motto „Konsequenzen ziehen nach dem Mord an Samuel Yeboah – Nazis bekämpfen, Verfassungsschutz abschaffen!“ zu demonstrieren. „Konsequenzen ziehen nach dem Mord an Samuel Yeboah! Kein Schlussstrich!“ weiterlesen

Redebeitrag: Konsequenzen ziehen nach dem Mord an Samuel Yeboah! Kein Schlussstrich!

Liebe Freund_innen und Genoss_innen, 
Vor gut einem Monat wurde Peter Werner Schlappal, der heute Schröder heißt, für den rassistischen Mord an Samuel Yeboah festgenommen. 
Ganze 31 Jahre nach dem Brandanschlag! Man könnte sich nun freuen, dass nach 30 Jahren zumindest einzelne Einheiten der Polizei die Arbeit gemacht haben, für die sie bezahlt werden. Man könnte sich freuen, dass Samuel Yeboah, seinen Angehörigen und allen anderen Überlebenden des Brandanschlags endlich Gerechtigkeit widerfährt. „Redebeitrag: Konsequenzen ziehen nach dem Mord an Samuel Yeboah! Kein Schlussstrich!“ weiterlesen

Antifaschistische Demonstration am Samstag, 30. April 2022

15 Uhr Landwehrplatz Saarbrücken

 

Am 19. September 1991 wurde Samuel Kofi Yeboah in Saarlouis durch einen rassistischen Brandanschlag ermordet. Er ist eines der ersten Opfer rassistischer Gewalt in Westdeutschland nach der Wiedervereinigung. Nach Wiederaufnahme der Ermittlungen 2020 wurde schließlich Peter Werner Schlappal, der heute Schröder heißt, wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes an Samuel Yeboah verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, den Brand „aus seiner rechtsextremistischen und rassistischen Gesinnung heraus” gelegt zu haben. „Antifaschistische Demonstration am Samstag, 30. April 2022“ weiterlesen

Redebeitrag zum Internationalen Frauenkampftag 2022

 

Liebe Genoss_innen, liebe Freund_innen, 

Wir stehen heute hier am 8. März, einem Tag mit historischer Bedeutung.Ein Tag, dessen Bedeutung gerade heute im Angesicht des russischen Angriffskrieges und der realen Gefahr eines Weltkrieges ins Bewusstsein gerufen werden muss: Die Internationale Konferenz kommunistischer Frauen legte unter der Führung Clara Zetkins den 8.März als internationalen Frauentag fest, weil „Redebeitrag zum Internationalen Frauenkampftag 2022“ weiterlesen