Der reaktionäre Charakter der pseudo-palästinasolidarische Bewegung und ihre Symbole

Nachdem wir in den ersten vier Teilen den politischen Kontext, die Entwicklungen seit dem 7. Oktober und die ideologischen Grundlagen der sogenannten „Palästinasolidarischen” Bewegung offengelegt haben, widmen wir uns im Folgenden ihrer konkreten Praxis. 

Wer glaubhaft palästinasolidarisch ist, ist nicht unser Feind – im Gegenteil. 

Dass auf der von uns mitorganisierten 8.-März-Demonstration jedoch ein Block auftauchte, dessen Mitglieder sich unter einem Transparent mit der baathistischen Fahne (sog. „Palästinafahne”) versammelten, Kufiyas trugen, Flyer mit Lügen über die Organisator:innen, zionistische Feminist:innen und Israel verteilten, später Redner:innen ausbuhten, die Rede einer kurdischen Genossin mit „Viva Palästina”-Rufen unterbrachen, kurdische Frauen rassistisch beleidigten und körperlich angriffen und die Täter:innen in ihren Reihen schützten, war gerade in dieser Kombination kein Zufall, sondern folgt einem klaren Muster. 

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Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch

Demobericht zum 03.10.2025

Am Freitag den 03.10.25 haben wir gegen die Einheitsfeierlichkeiten welche dieses Jahr in Saarbrücken stattgefunden haben  eine lautstarke Demo durch die Saarbrücker Innenstadt  mit organisiert. Die  Demo zu der sich circa 80 Personen eingefunden haben begann pünktlich an der Europagalerie.  Nachdem  sich die Demo formiert hatte wurde das Gedicht „Todesfuge“ von Paul Celan abgespielt, denn die Zeile „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“  war Namensgeber unserer Demonstration.

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Redebeitrag zur Demo ,,Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – immer wieder, immer noch.“

– Paul Celans Worte stehen wie ein Brennglas über der Geschichte dieses verdammten Landes. Gerade hier und heute im Saarland zeigt sich das gut:

Wo sie heute die „deutsche Wiedervereinigung“ feiern, schallte es vor 90 Jahren noch „Heim ins Reich“ und „Deutsch ist die Saar“ durch die Straßen. Bei der Saarabstimmung 1935 stimmten über 90 % für den Anschluss an Nazideutschland. Damit stimmten sie für die „deutsche Volksgemeinschaft“, für den Antisemitismus,  für die Verfolgung von Kommunist:innen, für die Zerschlagung der Demokratie und die Verfolgung und Vernichtung von Millionen Menschenleben. Hier und heute feiern sie das wiedervereinigte Deutschland, das Auschwitz ermöglichte und umsetzte – und heute nichts mehr davon hören möchte.

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18.03.2024: Transpi- und Plakataktion zum Tag der Politischen Gefangenen

Wer im Stich lässt seinesgleichen, lässt doch nur sich selbst im Stich! 

Freiheit für alle revolutionären und antifaschistischen Gefangenen!

In diesem Jahr kommt dem Tag der politischen Gefangenen wieder eine verschärfte Brisanz zu. Die massenmedial breit inszenierte Verhaftung und nachfolgende Jagd auf vermeintliche ehemalige RAF – Mitglieder, die Repression gegen Antifaschist_innen im Kontext des Budapest – Komplexes sowie die 129b – Verfahren gegen die kurdische Freiheitsbewegung führen uns die Notwendigkeit von verstärkter Solidarität vor Augen. Denn: Wer im Stich lässt seines gleichen, lässt doch nur sich selbst im Stich!

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Erklärung zu unserer Zusammenarbeit mit der DKP Saarland Teil 2:

Zur Friedensbewegung

Im zweiten Teil unserer kritischen Auseinandersetzung mit den Positionen der DKP liegt der Fokus auf ihrer Einstellung zur Friedensbewegung. Um die unserer Meinung nach problematischen Aspekte darzulegen, bedarf es zunächst einer kurzen Analyse der deutschen Friedensbewegung. Ihrer Einstellung zu Krieg und Frieden sind verschiedene, weitreichende Kritikpunkte zu entgegnen. Von der Friedensbewegung ausgehend folgt schließlich eine Kritik an der Friedenspolitik der DKP und ihrer praktischen Bündnispolitik.

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