Nachdem wir in den ersten vier Teilen den politischen Kontext, die Entwicklungen seit dem 7. Oktober und die ideologischen Grundlagen der sogenannten „Palästinasolidarischen” Bewegung offengelegt haben, widmen wir uns im Folgenden ihrer konkreten Praxis.
Wer glaubhaft palästinasolidarisch ist, ist nicht unser Feind – im Gegenteil.
Dass auf der von uns mitorganisierten 8.-März-Demonstration jedoch ein Block auftauchte, dessen Mitglieder sich unter einem Transparent mit der baathistischen Fahne (sog. „Palästinafahne”) versammelten, Kufiyas trugen, Flyer mit Lügen über die Organisator:innen, zionistische Feminist:innen und Israel verteilten, später Redner:innen ausbuhten, die Rede einer kurdischen Genossin mit „Viva Palästina”-Rufen unterbrachen, kurdische Frauen rassistisch beleidigten und körperlich angriffen und die Täter:innen in ihren Reihen schützten, war gerade in dieser Kombination kein Zufall, sondern folgt einem klaren Muster.
„Der reaktionäre Charakter der pseudo-palästinasolidarische Bewegung und ihre Symbole“ weiterlesen










