
Wie bereits im ersten Teil dargelegt, schließt unser Verständnis von internationaler Solidarität Jüdinnen und Juden sowie Israel als Schutzraum gegen Antisemitismus ausdrücklich mit ein. Diese Haltung vertreten wir nicht erst seit diesem Jahr, sondern sie ist schon immer ein fester Bestandteil unserer politischen (Bündnis-)Arbeit gewesen. Daraus haben wir nie einen Hehl gemacht.
Diese Haltung war sicherlich nicht allen bekannt die auf die 8.März Demo gekommen sind, aber sicherlich denjenigen die gekommen sind, um genau deswegen die diesjähre Frauenkampftags-Demonstration in Saarbrücken zu stören.
Im Rahmen der Auseinandersetzung wird uns nun oft die Frage gestellt, wie wir als Feminist:innen und Kommunist:innen solidarisch mit einem kapitalistischen Staat sein können, welcher sich gerade in einem Krieg mit der Hamas im Gazastreifen befindet, in Folge dessen sich das Elend der Bevölkerung im Gazastreifen drastisch verschlimmert hat. Um diese Frage zu beantworten, dürfen wir Israel nicht als isoliertes Thema betrachten, sondern müssen es im Kontext der Weltgeschichte und des internationalen Kampfs um Emanzipation begreifen. Ähnlich wie im ersten Teil wollen wir im Folgenden in der Geschichte zurückgehen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen.


